Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest?

Ein Schwangerschaftstest besteht in der Regel aus einem saugfähigem Gewebe, auf welchem sich Enzyme befinden, die auf ein Schwangerschaftshormon reagieren. Dieses Hormon befindet sich im Urin einer Schwangeren und wird ß-hCG genannt. Uriniert eine Frau somit auf den Teststreifen, zeigt der Schwangerschaftstest die Reaktion der Enzyme an. In den meisten Fällen zeigt der Test dann ein “+“, das Wort “Schwanger“ oder aber mehrere Streifen an, die oftmals farbig markiert sind.
Zusätzlich befindet sich heute auf den meisten Schwangerschaftstests ein weiteres Feld, welches anzeigt, ob der Test korrekt ausgeführt wurde. Ob das Ergebnis positiv oder negativ ist spielt bei diesem zusätzlichen Testfeld keine Rolle.

Welche Schwangerschaftstests gibt es?

Mittlerweile gibt es mehr oder minder drei verschiedene Schwangerschaftstest, mit denen sich eine Schwangerschaft bestimmten lässt. Folgende Schwangerschaftstests gibt es:

1. Nach Ausbleiben der Regelblutung

Solch ein Test sollte erst dann unternommen werden, wenn die Regelblutung nicht zu ihrem erwarteten Zeitpunkt eingesetzt hat oder aber sehr gering ausfällt. Er kann bei jeglicher Abweichung der normalen Regelblutung unternommen werden.

2. Vor Ausbleiben der Regelblutung

Solch ein Test kann bereits vor dem Ausbleiben der Regelblutung verwendet werden. Diese Art des Schwangerschaftstests ist jedoch relativ unsicher, da der Test auch zu früh durchgeführt werden kann. Das Schwangerschaftshormon ist in diesem Fall eventuell zu gering vorhanden.

3. Wochenbestimmung

Ein Schwangerschaftstest mit Wochenbestimmung sollte erst einige Zeit nach Ausbleiben der Regelblutung durchgeführt werden. Nur dann kann der Test bei positivem Ergebnis anzeigen, wie lange die Befruchtung der Eizelle zurückliegt und in welcher Schwangerschaftswoche die Frau sich befindet.